☠ Frei von Fehlern!


Ich selber kann mich davon natürlich nicht freisprechen.

Auch auf großen öffentlichen Plattformen, an denen studierte Journalisten arbeiten, sind sie immer wieder zu finden: Fehler. Flüchtigkeitsfehler, Rechtschreibfehler, Grammatikfehler, und vieles mehr. Gut - selbst der perfekte Schreiber macht hier und da einen Patzer. Nicht weiter schlimm...! 

Was mich aber stört, ist die mittlerweile stark auflebende Ignoranz gegenüber jeglichen Rechtschreibprüfprogrammen und die permanente Vermeidung, oder andersherum, selektiver Gebrauch der CAPSLOCK-tASTE!!!!11!1!1einself - Besonders in sozialen Netzwerken nimmt die Lust am korrekten Satzbau immer weiter ab. Kalr, wir knönen imormecnh lseen wsa ginemet ist, aebr mhcat dsa ncoh Ssaps?

Kurz beschrieben:

Die Rechtschreibfähigkeiten haben sich stark verschlechtert:
- 1972 kamen auf 100 Wörter im Mittel 6,94 Rechtschreibfehler, zehn Jahre 12,26 Fehler und zuletzt 16,89 Fehler.
- Kinder, die mehrsprachig aufwachsen, machten 2012 nur geringfügig mehr Fehler als Kinder, die einsprachig aufwachsen (16,54 Fehler versus 17,3 Fehler pro 100 Wörter).
- Zehn Jahre zuvor war die Diskrepanz hier noch höher (11,36 Fehler versus 14,92 Fehler pro 100 Wörter).
- Schüler gestalten ihre Texte heute anders als früher: 1972 berichteten sie vor allem, 2002 erzählten sie und 2012 kommentierten sie häufig.
- Jungen machten schon immer etwas mehr Rechtschreibfehler als Mädchen.


- Die Kluft zwischen den sozialen Schichten hat sich vergrößert: Schüler aus der bildungsfernen Schicht machen heute wesentlich mehr Fehler als vor vierzig Jahren. 1972 waren es im Mittel 7,23 Fehler und jetzt 20,47 Fehler auf 100 Wörter.

Was ich dazu noch sage?
Danke, Facebook!

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