Vielleicht sollte ich nun auf die Philippinen reisen?!

Ich komme momentan nur schwer mit den Nachrichten von den Philippinen zurecht. Das ganze Ausmaß der Katastrophe wird uns gut behüteten Menschen in den gemäßigten Zonen gar nicht bewusst. Die Hilfe läuft, aber wie immer sehr langsam. Die ganze Welt bemüht sich momentan Unterstützung zu leisten.

Auf den Inseln ist so gut wie alles zerstört! Die Menschen haben weder etwas zu essen noch sauberes Trinkwasser. Einige haben schon seit Tagen nichts mehr zu sich genommen, die Menschen flehen um Hilfe. Aber wie kann jemand wie ich helfen? Geld spenden tue ich äußerst ungerne - Kleider und Sachspenden werden abgelehnt, weil es zu lange dauert diese zu sortieren. Die Menschen brauchen auch viel wichtigere Dinge, wie Lebensmittel, Trinkwasser und Aufbauhilfe.

Das ganze ist verdammt traurig und ich habe größtes Mitgefühl mit diesen Leuten - allerdings hilft Ihnen das auch nicht viel. Da einige Nordwalder Ehrenämtler auf die Philippinen reisen werden, um dort zu helfen, überlege ich momentan, das selbe zu tun! Warum hier über die vielen armen Menschen hinweg trauern, wenn man sich selber die Hände wund arbeiten könnte!? Und das ganze auch mit einem Zweck, der weit höher gestellt ist, als hier Steuern zu zahlen oder dem deutschen Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen.

Ich werde mich noch heute informieren, wie und wann es für besagte Personen losgeht, und ob ich "mitgenommen" werden kann. Ich denke jede helfende Hand kann momentan auf den Philippinen gebraucht werden - und ich habe es satt, dass es mir hier so gut geht, während die Welt um mich herum weitaus schlimmere Probleme hat als ich mir je vorstellen könnte. Die Philippinen sind sowieso ein sehr begehrtes Reiseziel meinerseits - auch wenn dies momentan in keinem Fall ein Urlaub wäre - aber ich könnte dabei helfen, dieses Paradies wieder herzurichten.


Nachtrag am Tag danach: Leider musste ich feststellen das es in Deutschland aufgrund von Bürokratie und Paragraphenreiterei nicht ohne weiteres Möglich ist, seine selbstlose Hilfe anzubieten. Die Behörden hier sind wirklich abartig manchmal. Schade - man soll wohl lieber in seinem gutbehütetem Zuhause bleiben und brav weiter Steuern zahlen.

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