Let's Play RL: Monopoly - Google - "Don't be evil"-Konzept: "Do good Stuff"!

Dont be evil,
oder was!?



Google ist sehr bemüht, allen gerecht zu werden. Manchmal zu gerecht: Stichwort China - mal etwas zu gerecht, wie in Deutschland mit StreetView. (Meiner Meinung nach hätte Streetview freigegeben werden sollen - Deutschland leidet derzeit nahezu wie ein Digitaler Wüstenstaat - Verbindungen sind viel zu langsam und Dienste wegen der deutschen Gesetzeslage oder aus privatrechtlichen Zwecken (Gema/GEZ) unvollständig, oder überhaupt nicht verfügbar)!

Ich werde oft gefragt, warum ich so hinter einem Konzern stehen kann, obwohl ich Apple-Fanatiker verachte. Ob das nicht dasselbe sei? Ich möchte an dieser Stelle wieder mal ein paar gute Haare an "Evil-Google" lassen: Jedes Unternehmen hat seine Schattenseiten, wenn man Dreck sucht, findet man Dreck - aber Google und Apple miteinander zu vergleichen - das kann nur einem Computeranalphabeten passieren.



Wer Fakten zB.: über Arbeitsbedingungen kurz direkt miteinander vergleicht, wird mir sofort zustimmen - aber darum geht es hier auch gar nicht. Es geht hier um das "böse sein" was Google augenscheinlich die letzten Monate betreibt. Googles Leitfaden sieht vor: "Don't be evil" - das wissen die Chefs, die Mitarbeiter und auch zuletzt mindestens die User, die seit 1998 dabei sind und die Entwicklung dieses gigantisch guten Monopols miterben durfte.


Und genau da sind wir bei einem Punkt, an dem jeder Monopoly-Spieler zuletzt immer wieder erläutern muss, warum dieses Monopol nun so gut und nützlich ist. Und Versicherungen abgeben. Versicherungen darüber, das bisher gelieferte "Produkt" so lange wie möglich, so gut wie möglich und so oft wie nötig zu liefern. Kann Google das? Zuletzt gab es einen ersten wirklich richtig großen Aufschrei:


Die vor Jahren aufgekaufte Video-Plattform YouTube entwickelt sich die letzten Jahre Dank Googles Hilfe Qualitativ prächtig. Auch Userzahlen und Zielgruppen wuchsen. HD wurde eingeführt und viele weitere Änderungen, nach und nach, vorgenommen. Google hat aber auch von Beginn an angekündigt, Regeln, die in den AGB von YouTube festgelegt waren und sind, erst beizubehalten und dann auch einzuhalten. Zudem wurden - (unter anderem auch aufgrund der unten erläuterten Gründe) - Konten verschmolzen, Klar-Namen umgesetzt, Kommentarfunktionen überarbeitet und Rechteinhaber-Anforderungen Bot-technisch eingefügt...


Das war Zuviel auf einmal, für die erboste YouTube-Community, die sich mittlerweile aber schon wieder leicht abgekühlt hat. Viele der Änderungen sind aber die Anpassungen aus jahrelangem Feedback und Ergebnisaufbereitungen aus statistischen Unterlagen. Viele Änderungen sind auch sinnvoll - wenn sich vielen Usern auf YouTube der Sinn der ein oder anderen Veränderung auch nicht gleich erschließt...


Aber das "Don't be evil"-Konzept spiegelt sich auch hier ein wenig wieder, auch wenn man es kaum glaubt - aber dabei hilft der nach diesem Video folgende Einblick in Googles derzeitige Energiedenkweise...





Ein besseres Web,
besser für die Umwelt?!


Die verrückten Professoren bei Google haben intensiv daran gearbeitet, die Umweltauswirkungen der angebotenen Dienste zu minimieren. Die Verwendung von YouTube durch einen Nutzer über 3 Wochen erfordert zB. mittlerweile weniger Energie als eine Ladung in der Waschmaschine! Wie jetzt - Waschmaschine?! Ja, nicht der Strom Zuhause, sondern der Strom der bei Google für das bereitstellen aller Dienste auf YouTube anfällt. Wenn man Googles erneuerbaren Energien und ihren hausgemachten Emissionsausgleich berücksichtigt, liegen die Emissionen von Google bei null. Jetzt kann man sagen: Jedes Unternehmen hat seine Schattenseiten..., "Don't be evil"! - Natürlich benötigt ein Unternehmen immer Ressourcen und produziert immer Abfall. Die Abfallproduktion im Kosten/Nutzen-Faktor auf null zu bringen und zudem weiter an Problemlösungen arbeiten, das ist von neuerer Natur, vorbildlich und sehr fortschrittlich.


CO2-Bilanz und
Stromverbrauch von Google?!


Um 2011 hat Google insgesamt 1,68 Millionen Tonnen Kohlendioxid ausgestoßen. Ohne die Effizienzmaßnahmen in den Rechenzentren wären der Ausstoß ungefähr doppelt so hoch gewesen. Durch den Einkauf und die Erzeugung erneuerbarer Energie sowie den Erwerb hochwertiger Emissionsausgleichskontingente für CO2 senkte Google die CO2-Bilanz auf null. Der Stromverbrauch des Konzerns betrug im Jahr 2011: 2.675.898 MW/Stunde.


Die Auswirkungen
der Suche?!

Wie effizient ist Google denn? Aufgrund stetiger Verbesserungen und neuen Technologien ist die pro-Google-Suche verbrauchte Energie sehr gering. Genau gesagt, verbraucht der Suchmaschinen-Gigant derzeit ungefähr 0,0003 kW/Std. Energie für die Beantwortung einer durchschnittlichen Suchanfrage. Dies entspricht ungefähr 0,2gr Kohlendioxid.


Die Auswirkungen
von YouTube und gMail!?

Ähnlich wie bei der Suche hat man die Kohlendioxidemissionen für einige alltägliche Aktivitäten und Objekte berechnet und mit YouTube und Gmail verglichen. Zum Beispiel erfordert ein YouTube-Stream von 1 Minute 0,0002 kW/Std. Energie und führt zum Ausstoß von ungefähr 0,1gr. Kohlendioxid. Google verbraucht 2,1 kWh pro Gmail-Nutzer pro Jahr und erzeugt dabei 1,2 Kilogramm Kohlendioxid. - User, wohlgemerkt - denn wir lernten ja: Google selbst liegt CO2-technisch auf Level NULL! ;)


Energiesparende Rechenzentren!


Google macht's an Stellen wie YouTube vielleicht momentan nicht so geschickt, wie es sich Viele User und sogar HeavyUser wünschen mögen, die Rechenzentren jedoch gehören zu den effizientesten der Welt. Sie verbrauchen 50 % weniger Energie als die meisten anderen Rechenzentren weltweit. Lässt Google die Zahlen sprechen, sind dies bis heute 1 Milliarde Dollar an Energiekosten die einspart werden konnten - und natürlich direkt auch die Auswirkungen auf die Umwelt verringerten. Das Monopol hat derzeit sehr Zukunftssichere Technologien und experimentelle Projekte im Keller, so auch auch einen Computer, von dem wir vor 20 Jahren noch gedacht hätten, er wär ein  Bestandteil der Enterprise im Board-Computer: Quantenrechnerelektronik von D-Wave-Systems. Nur NASA und Google betreiben derzeit ein solches experimentelles Gerät.



Einer unabhängigen Studie zufolge verbraucht Google nur einen sehr kleinen Teil des Stroms weltweit: weniger als 0,01 %. Google ist das erste große internationale Unternehmen für Internetdienste, das eine externe Zertifizierung für seine hohen Standards in Bezug auf den Umweltschutz erhalten hat.




Und wer jetzt noch mag, nach all diesen schönen Infos über das (noc) schöne Unternehmen, wie ich denke, erhält hier einen Einblick in die Rechenzentren von Google...



Und was denkt Ihr?
Wie lange benutzt ihr Google schon?
Was stört Euch, was nicht?


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